Beethovens Klaviersonaten, 32 Meisterwerke in bester Gesellschaft

Igor Levit gibt Einblick in seine Sicht auf die Welt Beethovens In 32 Podcast-Folgen – eine für jede Klaviersonate – zeigt er, was Beethovens Musik so revolutionär und einzigartig macht. Wie es sich anfühlt und welche Arbeit darin steckt, sie zu spielen. Und warum sie bis heute Menschen inspiriert und begeistert. Igor Levit am Klavier – im Gespräch mit seinem guten Freund und Produzenten, Anselm Cybinski. Jede Folge ist ein großes Vergnügen – auch und besondes dann, wenn man mitbekommt, wieviel Arbeit es ist ein Außnahmepianist zu sein.

Beethoven: Symphonien Nr. 1-9 Christian Thielemann und die Wiener Philharmoniker

Eigentlich hatten wir uns damit abgefunden. Vorbei die Zeiten, in denen eine Gesamteinspielung der Sinfonien Beethovens die andere jagt. Vieles wurde da musikalisch gesagt. Seltener etwas bedeutsames. Während Karajan dreimal dieses Mammutwerk  einspielte (alle hörenswert, ich bevorzuge die mittlere mit den Berliner Philharmonikern für DGG), kommen heute selbst namhafte Dirigenten nur auf eine Einspielung. Wahrscheinlich ist das auch gut so. Denn Perspektivwechsel waren selten und die Unterschiede lediglich handwerklicher Natur …

Feiertag: Murray Perahia spielt alle Klavierkonzerte von Mozart

Selten freue ich mich über alten Wein in  neuen Schläuchen so sehr, wie bei diesem Angebot. Wolfgang Amadeus Mozart 1756-1791: Sämtliche Klavierkonzerte 12 CDs – jpc. Nein, als Klassikfreund sollte man eigentlich kein Schnäppchenjäger sein (und ganz bestimmt kein Raubkopierer)! Denn unsere Leidenschaft lebt von Quersubvention und der Entdeckung, abseits des profitablen Mainstream. Diese müssen finanziert werden – durch sinnvolle faire Preise. Eigentlich ein Fall für die „Musikpreisbindung“, aber dies …

Human Requiem – Waltz bewegt den Rundfunkchor Berlin

Was soll nach John Neumeiers durchtanzte Deutungen der klassischen Chorwerke noch kommen? Szenisches von Sasha Waltz. Um es gleich vorweg zu schreiben: ich schreibe nach dem erleben des Human Requiem voreingenommen. Das Projekt klingt banal: Brahms Schlachtross der Chorsinfonik zu „verkörperlichen“ um es dann Human Requiem zu nennen.  Was für eine Vereinnahmung. Kleiner ging es nicht? Nur, wenn man den Allgemeinplätzen folgen würde, doch die gab es nicht. Und nun …